Dienstag, 30. Juni 2009

Zwischen Tür und Angel

Kaufen! Jetzt! Die neue EP von Montreal bei Amazon oder direkt auf montrealmusic.de! Los!

"Köche können kochen, davon viele auch ganz lecker,
richtig gute Brötchen backt hingegen nur ein echter Bäcker,
Schuster können schustern, Tänzer können tanzen,
Studenten können nichts und Gärtner können pflanzen,
Soldaten können schießen und Diebe können klauen,
doch Maurer sind die besten, sie können Häuser bauen!"

Samstag, 27. Juni 2009

Silent Hill


Okay, ich werde mich vom Krankenhaus fernhalten und auf Alarmsirenen achten.
Vielleicht nehme ich auch die Axt aus der Garage mit...

Donnerstag, 25. Juni 2009

Tigers love pepper... they hate cinnamon

Mittwoch = Pubday. Mittwoch gehen wir nach der Arbeit immer in den Pub. So auch gestern. Da hier Sommer ausgebrochen ist, waren wir im College-Pub, weil man da schön draußen sitzen kann. Das ist in Dublin, zumindest in der Innenstadt, sonst ziemlich schwierig. Ich habe mal ein paar Fotos gemacht, um zu beweisen, dass auch in Irland mal gutes Wetter sein kann. Inklusive Selbstportrait, weil mir langweilig war, als die anderen Bier holen waren und ich auf die Taschen aufgepasst habe.
Danach wollten Eric, Aurelia und ich ins Kino und Transformers 2 gucken. Nach 3 Pints waren Aurelia und ich aber ein bisschen angetrunken (Eric nimmt noch Antibiotika und darf kein Alkohol trinken) und wollten dann lieber in The Hangover. Unter anderem natürlich, weil der Film 40 Minuten später anfing und so noch etwas Zeit war, um in einen weiteren Pub zu gehen und noch ein Pint zu trinken...
Und was soll ich sagen, der Film ist sehr lustig. Und das Gefühl hatte ich nicht nur, weil ich angetrunken war. Also eine ganz klare Empfehlung für diesen Film. Kurze Storyzuammenfassung ohne Spoiler: Vier Jungs fahren zum Junggesellenabschied nach Vegas. Man verfolgt die Story bis zum ersten Getränk, danach wachen sie verkatert auf und versuchen sich daran zu erinnern, was sie letzte Nacht gemacht haben. Klingt ein bisschen platt, ist aber ziemlich witzig. Passend zum Filmtitel habe ich heute auch einen leichten Hangover, aber keinen Blackout. Das liegt vorallendingen daran, dass ich gestern nichts gegessen hatte, bevor wir in den Pub gegangen sind... Transformers 2 wird dann im Laufe der nächsten Tage nachgeholt.

"Fuck, I keep forgetting about the goddamn tiger!"

Swine Flu Finale

Es ist keine Schweinegrippe. Wie langweilig....

Mittwoch, 24. Juni 2009

Swine Flu Update

Dave ist jetzt bei sich zuhause in Quarantäne. Er sollte die Wohnung nicht verlassen. Ausgerechnet an den zwei Tagen, an denen (ich hätte beinahe "wo" statt "an denen" geschrieben. Ganz im Geiste von Berti Vogts und Jürgen Klinsmann...) hier Sommer ist (Zur Erinnerung: Die Iren freuen sich auf genau zwei Tage im Jahr: Weihnachten und Sommer!) Er wird mit Tamiflu behandelt und musste sich davon die ganze Nacht übergeben. Wirkt Tamiflu so? Den Virus einfach auskotzen?!? Naja, der Test auf Schweinegrippe ist natürlich noch nicht abgeschlossen (Wir sind ja schließlich nicht bei CSI hier) So jetzt habe ich (glaube ich) genug () in den Text eingebaut. Zum Abschluß noch: Ich habe immer noch keine Krankheitssymptome. Und falls doch werde ich heute abend im Kino (okay, einmal kommen noch ()) (Transformers 2) alle anstecken. MUAHAHAH! (und dieser merkwürdige Eintrag ist weder unter dem Einfluß von Schweinegrippe, noch von irgendwelchen Drogen entstanden, mir ist nur ziemlich langweilig heute)

Dienstag, 23. Juni 2009

Swine Flu

PANIK-Modus an!

Die Tagung in San Diego ist vorbei. 2 von 3 Leuten aus meinem Labor sind krank. Einer war gestern beim Arzt, der sagt, dass es auf keinen Fall Schweinegrippe ist. Der zweite ist heute beim Arzt, der sagt, dass es wahrscheinlich keine Schweinegrippe ist, er wird jetzt aber trotzdem getestet. Beide waren gestern im Labor! Großartig! Ich freu mich!

PANIK-Modus aus!

Freitag, 19. Juni 2009

Pure Awesomeness

Der folgende Eintrag hat nichts, aber auch gar nichts mit Dublin, Irland oder mir zu tun. Aber ich muss es trotzdem los werden.
Neulich bin ich beim surfen über eine tolle Internetseite gestolpert. Dort werden Sachen erklärt, die man wissen muss, damit man unbeschwert Filme gucken kann. Also es ist vorallendingen an diejenigen, die bei Filmen wie Transformers oder ähnlichem, sagen müssen: "Das ist aber unrealistisch". Es treten dabei ein paar Regeln in Kraft. Die wichtigste: The Rule of Cool! Beispiel:

"But it's tough to really care about questions like, "Why did that happen?" or even "What's going on?" when you're constantly interrupted by "Oh my goodness! Giant robots! Wheeee!"
— Peter Suderman, reviewing the 2007 film adaptation of Transformers

Sehe ich genau so. Eine Steigerung davon ist dann die Pure Awesomeness.

It is said that his enemies would go blind from over-exposure to pure awesomeness!
— from Kung Fu Panda

Naja, worauf ich eigentlich hinaus wollte: Unter dem Artikel "Ninja Pirate Zombie Robot" (eine Abwandlung der Rule of Cool durch das aneinanderhängen von coolen Sachen) schlagen die einen Film Titel vor, der das verdeutlichen soll. Und was soll ich sagen? Ich würde mir diesen Film sofort angucken. Hier ist der Titel (ich lasse mal alle Original-Links bestehen, damit ihr euch auch an den tollen Regeln der Filmkunst erfreuen könnt):
Ninja Pirate Zombie Robot Cowboys With Chain-Katanas And Several Revolvers And The Power Of Friendship Vampire Nazis With Dark Magic Riding Cyborg Dinosaurs With Head Mounted Lasers Voiced By Kevin Michael Richardson On A Motherfrakkin' Submarine Jet With Desert Polar Bears Crashing Into An Ancient Zeppelin With Alien Anacondas In SPACE With Chuck Norris And Samuel L Jackson With Lesbian Fighting Time Travelling Bikini Werewolf Catgirls Dual Wielding Febreze Part 2: This Time, It's Personal

Und weil ich heute gerade den Nostalgia Critic Review zu Sidekicks gesehen habe noch kurz den Link zu den Chuck Norris Facts. Und weil es auch lustig ist und er eindeutig die besseren Filme gemacht hat: Die Bruce Campbell Facts

Donnerstag, 18. Juni 2009

Kiwi-Werbung 2

Sehr gelungen sind auch die Kampagnen der LTNZ (Land Transport New Zealand), die hier auf heavy rotation im TV laufen. Mal ein paar Highlights:

 Wheel of fortune

 Numbers

 Mate!

Bloomsday

Jedes Jahr am 16. Juni ist Bloomsday in Dublin. Gefeiert wird der Roman Ulysses von James Joyce. In dem Roman wandert Leopold Bloom (daher der Name...) am 16. Juni 1904 (daher der Tag) durch Dublin. Die Modern Library hat das Buch auf Platz 1 der besten englischsprachigen Bücher des 20. Jahrhunderts.
Der ganze Weg, den Bloom im Buch abläuft, kann man natürlich auch in echt nach laufen. Es sind überall in der Stadt entsprechende Metallplatten im Fußboden mit der dazugehörigen Textstelle.
Viele Geschäfte, die in dem Buch erwähnt werden, gibt es tatsächlich immer noch. Zum Beispiel eine Apotheke, die direkt gegenüber von unserem Institut ist. Die Schaufensterdeko entspricht noch immer der in dem Buch beschriebenen. Aber das ist wohl eher ein Touristen-Gag.
Seit letzten Freitag fanden in der ganzen Stadt schon Veranstaltungen, wie. z.B. Lesungen und Filmvorführungen, statt. Den Höhepunkt der Aktivitäten gab es dann natürlich am Dienstag. Man konnte überall das im Buch beschriebene Frühstück bekommen: Nieren! Hmmmm, lecker, Niere zum Frühstück! Der perfekte Start in den Tag. Auch das Mittagessen (Käse-Sandwich mit Gorgonzola, einer Olive und einem Glas Rotwein) gibt es überall, aber natürlich hauptsächlich in dem Pub, in dem Bloom es auch im Buch zu sich nimmt. Außerdem starteten jeden Stunde Stadtrundführungen, die dann den Weg von Bloom nachlaufen und zwischendurch aus dem Buch zitieren.
Es fand auch irgendwie eine Fahrradtour statt. Aber den Sinn von dieser habe ich nicht so ganz verstanden. Sie endete auf jeden Fall direkt vorm Institut, wo dann die Fahrräder in einen LKW verladen wurden. Achja, und der Gag ist natürlich, dass sich alle so anziehen, wie die Leute 1904. Fantastisch. Ich habe von dem ganzen nicht soviel mitbekommen, weil ich gearbeitet habe. Aber ich beende das ganze mal mit einem Zitat von dublinblog.ie: "Does anyone who is not currently wearing a funny hat, standing outside a Georgian house and reading quotes from the book actually care? On the other hand should we all be wearing hats and quoting Bloom?"
Für mehr Fotos: Irish Times

Mittwoch, 17. Juni 2009

Chicken, chicken!

Wer kennt es nicht, das grandiose "Chicken"-Paper von Doug Zongkers?

Ueber spiegel.de fand ich nun einen grandiosen Mitschnitt einer Praesentation dieses grossartigen wissenschaftlichen Werkes auf dem AAAS-Meeting 2007:





National Walk to Work Day

Den gibt es wirklich! In den USA. Hier ist gerade Bike-Week. Die Leute sollen dazu aufgefordert werden, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren und nicht mehr das Auto zu benutzen. Außerdem sollen die Autofahrer auf die Fahrradfahrer aufmerksam gemacht werden, damit diese sicher auf den Strassen unterwegs sein können. Heute gab es für alle, die mit dem Rad zur Uni gekommen sind ein Croissant und einen Kaffee. Aus diesem Anlass habe ich mir gedacht, dass ich euch einfach mal meinen (Fuß-)Weg zur Arbeit zeige. Hat zwar überhaupt nichts miteinander zu tun, aber ich dachte mir, ich zeige mal ein bisschen Dublin. Ich muss aber auch gestehen, dass das Wetter als ich die Fotos gemacht habe, eher untypisch war. Also los geht's:
Das ist die New Row South. Hier wohne ich. Und zwar da rechts oben in der Ecke. Man sieht die Wohnung nicht wirklich, aber die zeige ich dann nochmal während der Aktionswoche "Mehr Fotos für Spitzenabfall".Nächste Station ist dann die Kreuzung an der St. Patricks Cathedral. Hier treffen die wichtigste Zufahrtsstrasse aus dem Westen und eine aus dem Süden zusammen. Dementsprechend ist hier das Verkehrsaufkommen zu den Stoßzeiten.
Dann geht es an der Kirche (übrigens die größte Kirche in Irland) vorbei. Gleich mit Blick auf die nächte große Kirche. Christchurch. Dahinter befinden sich ein paar Gassen (und jetzt zitiere ich einen Taxifahrer), in die man lieber nicht gehen sollte. Also nachts. Aber ich treibe mich nachts auch eher selten in dunklen Gassen rum. Zum Glück dieses Stadtviertel liegt auch nie auf meinem Weg nach Hause. Und ich wohne in einem normalen Wohngebiet. Also alles kein Problem.An genau dieser Stelle biege ich dann rechts in den St. Patricks-Park ab. Die Fotos zeigen einmal den Blick vom Eingang und dann vom Ausgang.Danach geht es dann am Radisson-SAS-Luxushotel vorbei und über die nächste Einfahrtsstrasse in die Innenstadt. Davon habe ich mal keine Fotos gemacht. Und schon ist man in der Fußgängerzone. Und was ist das erste Geschäft auf das man stößt? Natürlich: H&M... Das ist das verspiegelte Gebäude links. Rechts befindet sich das St. Stephens Green Shopping Center. In dieser Straße tanzt ER auch immer.Am Ende dieses Teils der Fußgängerzone befindet sich dann das namesgebende St. Stephens Green. Das ist das Eingangstor. Auf dem Platz davor sind/waren immer extrem viele Straßenkünstler. Seit aber dieses Kunstwerk (links im Bild) aufgestellt wurde, ist da deutlich weniger Platz. Leider.Dann folgt die Grafton Street. Die Hauptfußgängerzone im Südteil von Dublin. Morgens voll mit Lieferwagen, ab mittags dann voll mit Touristen. Zur Zeit praktisch ausschließlich deutsche Rentner. Aber ich hoffe, die waren alle nur zum Bloomsday gestern da. (Zum Bloomsday schreibe ich morgen ein bisschen was)Am Ende der Fußgängerzone steht dann die Molly Malone Statue. Auch an der Statue erkennt man den Kleidungsstil der Frauen hier...
Gleich neben Molly Malone befinden sich dann die Bank of Ireland und der Haupteingang zum Trinity College.Durch den Haupteingang kommt man dann auf den ersten der Höfe des Colleges. Auf diesem Befindet sich dann auch gleich der Campanile, der Glockenturm. Rechts und links vom Campanile befinden sich die Kirche und das Theater des Colleges. Hinter diesem Platz kommt dann die Long Hall und die neue Bücherei.Danach kommen dann das Cricket- und das Rugbyfeld. So früh morgens wird da natürlich noch nicht gespielt, aber der Greenkeeper ist schon auf dem Cricketfeld unterwegs. Das Feld darf natürlich niemals betreten werden... Also im März der Rugbyspiel Irland gegen Frankreich hier in Dublin war, wollten die Franzosen nicht auf dem Rubgyfeld trainieren, weil es zu schlecht war und sind dann auf das Cricketfeld gegangen. Das hat hier einen mittelschweren Skandal ausgelöst.Und dann bin ich nach ca. 17-19 Minuten auch schon an meinem Arbeitsplatz angekommen. Mein Laborplatz ist das rechte, untere Fenster. Aber Fotos vom durchaus sehenswerten Institut (ein früherer Institutsleiter war Kunstsammler und hat seine gesamte Sammlung dem Institut überlassen) gibt es auch nochmal irgendwann. (Und ich weiß auch nicht, wie die dicke Frau ins Bild gekommen ist...)So, genug Fotos.

Dienstag, 16. Juni 2009

Weltuntergang! Mindestens!

Gestern Nacht hatten wir einen gehörigen Kälteeinbruch.
Als ich heute morgen aus meinem Schlafzimmer Richtung Bad stolperte, dachte ich so bei mir "Ganz schön hell draussen..."
Ja, auch kein Wunder, alles weiß:

Das ist definitiv NICHT, was ich von Mitte Juni gewohnt bin, nicht mal als Harzer...

Dunedin ist in der Hinsicht übrigens wie Hamburg: Sobald es schneit befürchtet man zumindest das Ende der Welt, wenn nicht Schlimmeres. Das öffentliche Leben kollabiert vollständig: Alle Schulen heute waren geschlossen, es fuhren keine Busse und als ich in meiner Mittagspause durch die Stadt stromerte, fielen mir auch etliche Einzelhandelsläden auf, die geschlossen blieben. Die Überlandstrassen in udn aus der Stadt waren auch allesamt gesperrt.

Die Verlustrate unserer Labors war auch beeindruckend:
3 die es gar nicht soweit geschafft haben, und 3 weitere, die unterwegs in Unfälle verwickelt waren.
Ach ja, und auf dem Weg ins Institut haben wir eine Kollegin aus einer anderen Gruppe getroffen, die sich dann auch erstmal vor unseren Augen ordentlich lang machte. Schien erstmal halb so schlimm, im Laufe des Tages stellte sich allerdings heraus, dass sie sich den Unterarm gebrochen hat. Eher gespalten, denn der Bruch verläuft längst fast über die gesamte Länge des Knochens!

Die Studenten hingegen sahen es eher locker, auf Castle Street mitten im Studentenviertel liess sich ein Bekloppter auf einem Skateboard ohne Rollen hinter einem Auto herziehen...

Für heute Nacht sind wieder Minusgrade angesagt...

Sonntag, 14. Juni 2009

Killerspiele

In den letzten drei Monaten habe ich so viele Bücher gelesen, wie noch nie 12 Wochen gelesen habe. Einerseits liegt es daran, dass ich hier natürlich nicht so viele Leute kenne und andererseits, dass man das Fernsehprogramm echt nicht ertragen kann. Auf das Fernsehprogramm werde ich irgendwann noch mal genauer eingehen. Aber kurz gesagt, es läuft genau der gleiche Schrott wie in Deutschland. Nur halt in der englischen und in der amerikanischen Version. (Neuer Tiefpunkt: Die amerikanische Version von "Ich bin ein Star, hol' mich hier raus" mit zwei der Baldwin-Brothers [Wieviele gibt es da eigentlich? Immer wenn man denkt, man hat sie alle gesehen, dann taucht wieder einer auf...])
Ich brauchte also, neben lesen und Sport, eine weitere wetter-unabhängige Freizeitbeschäftigung. Die Lösung: Videospiele. Ich spiele Videospiele seit ich meinen ersten Computer (Amiga 500+) hatte. Hier konnte ich leider diesem Hobby nicht weiter nachgehen, weil mein Computer in Neumünster steht und ich ihn nicht hierher schicken lassen möchte. Der Laptop, den ich hier habe, lässt Spiele leider kaum zu. Ich stand also vor der Entscheidung: Kaufe ich einen Spiele-kompatiblen Laptop (> 1500€) oder kaufe ich mir eine Spielekonsole. Diese Entscheidung war ein No-Brainer. Also wollte ich mir zum ersten Mal seit der SNES wieder eine Konsole zulegen. Aber welche: PS3, XBOX360 oder Wii? Die Wii ist zwar ganz cool, aber ich habe bis jetzt von allen Leuten, die eine Wii haben, gehört, dass es sehr wenig Langzeitmotivation gibt. Also PS oder XBox? Der Preis und die Tatsache, dass Eric auch eine hat und wir so Spiele austauschen können, hat dann den Ausschlag für die Xbox gegeben.Jetzt hat auch endlich mein Fake-Kamin eine Aufgabe. (Obwohl sich da natürlich schon mein NICHTLUSTIG-Lemming erhängt hat)
Und da ich gerade von Videospielen rede, lege ich nur jedem noch mal ans Herz die Internetseite von Cinemassacre zu besuchen und sich da alle Videos anzugucken. Aber hauptsächlich natürlich die grandiosen Angry Video Game Nerd Spielereviews. Und wo wir gerade dabei sind: ThatGuyWithTheGlasses nicht vergessen und sich die lustigen 5 Second Movies, Nostalgia Critic und die Nostalgia Chick Videos angucken. So genug für heute und ihr seid jetzt eh mit Videos gucken beschäftigt.

Montag, 8. Juni 2009

Über den Wolken...

Ich habe es tatsächlich geschafft wieder nach Dublin zu kommen. Aber knapp war's... Es waren immerhin schon meine Flüge 10 und 11 in den letzten paar Monaten, aber sowas hatte ich vorher noch nicht erlebt.
Hinflug: Bestes Wetter in Dublin, ruhiger Flug bis in den deutschen Luftraum. Was dann folgte, war allerdings die schlimmste Landung meines Lebens. Es war ziemlich windig und die Maschine hat so gewackelt. Da hatte man gleich wieder die Bilder von dem Flugzeug vor Augen, dass letztes Jahr (oder so) in Hamburg landen wollte und dann mit einer Tragfläche über den Boden geschrammt ist. Es gab auch viele von diesen sehr unangenehmen Luftlöchern. Die Leute haben schon angefangen panisch zu schreien. War nicht sehr nett. Als wir dann doch sicher (ich hoffe doch, die Piloten hatten da zu keinem Zeitpunkt Zweifel dran...) gelandet waren, haben die Leute applaudiert. Ich weiß nicht, wann ich das das letzte Mal erlebt habe. War wohl die Erleichterung...
Montag, als Claudine wieder nach München geflogen ist, lief auf jedem Fernseher im Flughafen Hamburg die "Breaking News" über das abgestürzte Air France Flugzeug. Auch nicht unbedingt das Fernsehprogramm, dass man sehen möchte, wenn man kurz vor einen Flug ist. Nicht ganz so krass, wie in diesem Flieger [Link], wo die Leute im Bordfernsehen gesehen haben, dass ihre Maschine notlanden muss...
Als ich dann gestern aus München zurück nach Dublin fliegen wollte, braute sich über dem Flughafen München ein riesiges Gewitter zusammen. Pünktlich zu unserer Startzeit hat es dann auch schön angefangen zu regnen und Blitze haben den ganzen Himmel erhellt. Auch nicht so lustig, besonders, weil die Air France Maschine ja wohl auch vom Blitz getroffen wurde. Wir hatten dann auch fast eine Stunde Verspätung am Start. Man konnte es aber trotzdem noch überall blitzen sehen, während des Start. Ich habe dann beschlossen, dass mein Buch spannender ist als rauszugucken... Der Flug war dann auch ziemlich unruhig bis wir über England waren. Danach wurde es ruhiger und die Landung war dann komplett sanft. Ich hoffe, meine nächsten Flüge (noch 10 bis Ende September, von denen ich bis jetzt weiss...) werden dann etwas ruhiger. Soviel Aufregung muss echt nicht sein.

Kiwi-Werbung 1

Ich mag Kiwi-Fernsehen. Obwohl wir nur 6 Programme oder so haben.
Auch wenn die Nachrichten zum größten Teil über niedliche Tiere, Verkehrsunfälle und Sport berichten, und im Gegenzug den Rest der Welt geflissentlich ignorieren.

Aber immerhin laufen die neuesten Staffeln von LOST, Simpsons und Family Guy.

Und was wirklich grandios ist, ist die Werbung. Hier mal drei Beispiele dafür:


Und das ist nur die normale Werbung, die Spots zu bestimmten Kampagnen präsentiere ich demnächst. Vielleicht finde ich bis dahin auch den tollen Spot, der immer verstörender wird, je mehr man darüber nachdenkt ;)

Freitag, 5. Juni 2009

So macht Bahn fahren Spaß!

Da ich mich ja zur Zeit auf einer kleinen Deutschland-Rundreise befinde, musste ich ziemlich viel mit dem Zug fahren. Die ersten drei Fahrten (Neumünster - Hamburg, Neumünster - Göttingen, Göttingen - Bad Karlshafen) verliefen ohne Probleme. Bei der Rückfahrt aus Bad Karlshafen habe ich mir am Automaten ein Ticket geholt. Der Preis 9,05 €. Ich habe mit einem zehn Euroschein bezahlt. Und der Automat hat mir auch Wechselgeld gegeben. Aber wie! Ich habe die 95 Cent in 5 Cent-Stücken erhalten. Und jedes viel mit einer Verzögerung von ungefähr 2 Sekunden aus dem Automaten. Der Typ hinter mir hatte schon Angst, er könnte sein Ticket nicht mehr ziehen, bevor der Zug abfährt. Aber da eh wieder nicht kontrolliert wurde, wäre das auch egal gewesen.
Das Highlight war aber dann die Fahrt von Göttingen nach München. Es war auch eigentlich nicht die Fahrt an sich, davon habe ich nämlich eigentlich gar nichts mitbekommen. Ich war schon in Kassel im Tiefschlaf und bin erst kurz von München wieder aufgewacht (zu den Gründen dazu in einem späteren Reisebericht...) Ich warte also auf den Zug im Bahnhof Göttingen. Abfahrt 10:03 Uhr. Ankunft in München um 13:39 Uhr. Dann kam eine Durchsage: "Der ICE nach München über Würzburg und Nürnberg um 10:03 Uhr von Gleis 10 fällt heute leider aus...." Dann hat die Dame noch irgendwas erzählt, aber während der ersten dreimal fuhr jedes mal (JEDES MAL!) ein Güterzug genau nach diesem ersten Satz durch den Bahnhof und man hat kein Wort mehr verstanden. Irgendwann kam dann aber auch mal die ganze Ansage durch. Sie lautete: "Der ICE nach München über Würzburg und Nürnberg um 10:03 Uhr fällt heute leider aus. Es gibt einen Ersatz-ICE. Dieser fährt um 10:03 Uhr von Gleis 10 nach München über Würzburg und Nürnberg. Die Wagen der ersten Klasse befinden sich usw."
Der "Ersatz"-ICE fährt also exakt die gleiche Strecke, zur exakt der gleichen Zeit, von exakt dem gleichen Gleis, aber es ist nicht der "richtige" Zug? Warum muss man dann die warten Fahrgäste verrückt machen mit Sätzen wie: Dieser Zug fällt heute aus"?!?!? Es hatte für die Reisenden überhaupt keine Auswirkungen! Nur die Sitzplatzreservierungen konnten nicht beibehalten werden. Was aber in einem Zug, der nur zu ca. 20% gefüllt war, eh völlig irrelevant gewesen ist...