Montag, 6. September 2010
Why do we occasionally bite the inside of our mouth?
Zombies are at an all-time low!
Freitag, 3. September 2010
Erdbeben II
Hier unten ist aber nicht viel angekommen. Peter meinte, er waere davon wach geworden, aber ich war erst um 1 im Bett nach einem netten Poker-Abend und wenn ich schlafe, schlaf ich.
In Christchurch ist nicht viel passiert, momentan spricht man von einem Schwerverletzten. Es gibt grossflaechig Gebaeudeschaeden und Strom & Telefon sind aus (wohlgemerkt da oben, nicht bei uns)
Dafuer gibt es erste Berichte ueber Pluenderungen (what is wrong with these Kiwis???)
Alle Leute die wir da oben kennen sind wohlauf.
Nur damit sich keiner Sorgen macht :)
Donnerstag, 2. September 2010
Welcome To The Jungle
Manche Sachen ändern sich wohl nie...Guns N' Roses front man Axl Rose stormed off stage last night after plastic bottles of water were thrown at his band during a performance in Dublin.
Rose had earlier frustrated the capacity crowd at the O2 by turning up late.
A statement from MCD today said he was supposed to on stage at 9.45pm, but ended up going on stage at 10.26pm despite "every effort being made by the promoters" to ensure the band took to the stage on time.
The promoter and the O2 have apologised to fans.
Rose stopped the band during the intro to the second song Welcome to the Jungle when a bottle of water was thrown on stage.
"Here's the deal, one more bottle, we go home," he told the crowd. "We want to stay. If you don't want to have fun just let us know. We'll be on our way."
Rose made good his promise after another bottle was thrown as guitarist Richard Fortus was about to start a solo. The singer took his band off stage to a cacophony of boos and cat-whistles at the end of the fourth song Mr Brownstone.
Guns N' Roses had been on stage for 22 minutes.
The crowd were told they were experiencing "technical difficulties" before MCD promoter Denis Desmond came on stage and asked the crowd for patience.
"We're trying hard to get Axl to come back on stage," he said. "I'm trying hard to get Axl to come back on stage. I'd ask you please to refrain from throwing items at him. I promise a great show, but you have to calm. I'm sorry about that."
After a short interval, the lights came on and thousands of fans left the arena.
The band appeared back on stage at 11.20pm to complete their set. Rose said to the crowd: "Let's try this again". He did not say another word to the crowd other than to thank them at the end.
The band played until 12.52am, by which stage more fans had left.
The statement issued by MCD made no mention of refunds for those fans who left the concert early in the mistaken belief that it was over.
It pointed out Rose had a long history of turning up late on stage, particularly in 1992 when he was two hours late for an appearance at Slane Castle. However, the promoter said it was not an excuse to throw things on stage at him.
MCD said it prevented Rose from leaving the venue and he agreed to go back onstage following backstage discussions.
Last night's concert is the latest in a long line of issues involving Rose, who has a reputation as one of rock music's most unpredictable stars with a penchant for turning up late and storming off stage.
The European leg of his Chinese Democracy tour is turning into a disaster. The power was cut on the band's performance at Reading after they went on stage an hour late. Their set was also cut short at Leeds, where they were 35 minutes late.
Rose is the only surviving original member of the band that was once of the biggest in the world.
Mittwoch, 1. September 2010
...and use my music as a weapon!
Und ich muss sagen letzteres ist wieder eine deutliche Steigerung zum eher durchschnittlichen Indestructible. Mag auch daran liegen, dass mich "Never again" grad voellig flasht:
A generation that was persecuted endlesslyJetzt kann ich eigentlich nur noch daran denken, wie verdammt cool dieses Lied live sein muss. Hoffentlich kommen Disturbed irgendwo in die Gegend, ich wuerde ja durchaus rueber nach Oz fliegen, um sie zu sehen.
Exterminated by the Nazi war machine
We will remember, let the story be told
To realize how we lost our humanity
You dare to tell me that there never was a Holocaust
You think that history will leave the memory lost
Another Hitler using fear to control
You're gonna fail this time for the world to see
All that I have left inside is
A soul that's filled with pride
I tell you never again
In a brave society
Didn't end up, killing me
Scream with me, never again
Not again
For the countless souls who died
Their voices fill this night
Sing with me, never again
They aren't lost, you see
The truth will live in me
Believe me, never again
Ach ja, und an dem Lied bin ich heute auch nicht vorbeigekommen:
Smosh (Link) ist sowieso klasse. Die Jungs leben meinen Traum!
Unbedingt mal das Video "Superpowers" angucken!
Dienstag, 31. August 2010
Die Freiheit nehm ich mir...
Madness? This - is - NEW ZEALAND!!!
Das faengt dabei an, dass man hier zwar so tut, als waere die Umwelt furchtbar wichtig, aber keine Mehrwegflaschen benutzt. Und an der Supermarktkasse wird man immer noch gefragt, wie viele Plastiktueten man haben moechte.
Dass man sich darueber beschwert, dass die Studenten ihre Bierflaschen einfach auf die Strasse werfen, aber keinen Flaschenpfand einfuehren will.
Man will keine Atomkraft, aber pfluegt das Land um um Kohle im Tagebau zu foerdern.
Man hat ein Schienennetz, aber keinen Personenverkehr.
In Auckland gibt es mindestens 8 Busunternehmen im oeffentlichen Nahverkehr, die ihre Fahrplaene nicht aufeinander abstimmen.
Der Wahlleiter hat mir hartnaeckig Briefe geschickt, dass ich mich als Waehler registrieren muss (und Strafe zahle, falls ich es nicht tue), nur um mir hinterher einen Brief zu schreiben, dass ich nicht berechtigt bin zu waehlen und mir eine 3-Tage-Frist setzt, meinen Namen wieder aus dem Register entfernen zu lassen.
Aber am abgruendigsten sind die Biosecurity-Bestimmungen:
- Bis vor kurzem stand Lactococcus lactis (den man zur Kaese-Herstellung verwendet) auf einer Liste fuer unerwuenschte Mirkoorganismen.
- Die Einfuhr bestimmter Organismen ist eingeschraenkt, obwohl sie hier isoliert werden koennen.
- MAF, die hier die Labor-Kontrollen machen (und hauptberuflich fuer Agrar- und Forstwirtschaft zustaendig, ergo komplett unfahig, sind), kommen zweimal im Jahr und stellen die Kontrolle mit mehreren tausend Dollar in Rechnung, nur um zu kontrollieren, ob wir alles ordentlich wegpacken und nicht heimlich mit nicht-genehmigten Mikroben arbeiten.
- Die Einfuhr von Viren ist eingeschraenkt, die von DNA allerdings nicht. also importiert man Plasmide, die fuer Viren codieren (wahre Geschichte).
- Phagen sind natuerlich als Viren klassifiziert...
- Oh, und ich hab auf einer Konferenz neulich jemanden getroffen, der mit durch Inzest verursachten Krankheiten arbeitet (ja, in Menschen. Es ist in Neuseeland anscheinend recht einfach, unwissentlich seine Cousine 3. Grades zu heiraten), und der mir erzaehlt hat, dass sie freien Zugang zu allen Patientendaten inklusive Namen und Adressen haben.
Und die Universitaet ist nicht viel besser. Der neueste Coup ist, dass nur noch Post-Docs angestellt werden duerfen, die PBRF-approved sind. PBRF steht fuer Performance-Based Research Fund und ist ein Rating fuer die Universitaet, ueber das die Regierung festlegt, wie viel Geld sie ihnen gibt. Ich hab ungefaehr eine Woche gebraucht, meinen PBRF-Report zusammenzustellen, weil die unter anderem die Abstracts aller Poster haben wollen, die man auf Konferenzen praesentiert hat.
Okay, jetzt kommt der Witz: Um PBRF-approved zu sein, muss man mindestens 4 Publikationen in den letzten 6 Jahren veroeffentlicht haben!
Das heisst, man kann offiziell quasi niemanden mehr direkt nach der Doktorarbeit anheuern. Greg haette mich unter diesen Umstaenden nicht anstellen koennen!
Man kann also eigentlich nur noch Leute anstellen, die schon einen Post-Doc hinter sich haben. Und um ehrlich zu sein duerften die guten Wissenschaftler zu diesem Zeitpunkt schon eher einen attraktiveren Job gefunden haben.
Aber sich ueber Brain-Drain beschweren *kopfschuettel*
Sonntag, 29. August 2010
Christchurch <--> Greymouth
Der Transalpine ist eine der wenigen Zugstrecken auf der Suedinsel, auf der noch Passagiere befoerdert werden. das Schienennetz ist zwar vorhanden und gar nicht mal so schlecht, aber Personenbefoerderung lohnt einfach nicht. Wie unschwer zu erkennen faehrt der Transalpine von Christchurch nach Greymouth (und zurueck), und er heisst Transalpine, weil er quer durch die Southern Alps faehrt (welch Ueberraschung ;) ).
Wir sind also am Freitag nachmittag nach Christchurch gefahren (etwa 4 Stunden im Auto...) und haben den Abend damit verbracht, einen Liquor Store zu suchen. Vergeblich. Dafuer waren wir bei Hell's Pizza.
Samstag frueh hat uns der Shuttle Bus am Hotel abgeholt, um uns zum Bahnhof zu bringen. Der war ungefaehr 300 Meter von unserem Hotel entfernt, aber der Bus hat eine Viertelstunde gebraucht, weil er noch zu zwei anderen Hotels fuhr. Nun ja, wir hatten es ja nicht eilig. Dann mussten wir erstmal anstehen, um unsere Buchungsbestaetigung in zwei Boarding Passes zu tauschen. Wie im Flugzeug :)
Der Zug war ganz nett, eher Marke Nahverkehr, aber es gibt nur gebuchte Plaetze und alles, was an Gepaeck ueber eine bestimmte Groesse geht, kommt in den Gepaeckwagen. Cool, sowas sollte die deutsche Bahn auch (wieder) einfuehren!
Grosser Nachteil der Waggons war, dass die Fenster nicht entspiegelt waren und man kaum rausfotografieren kann :(
Deshalb sieht man auch auf quasi jedem Bild meine Kamera :/
Zum Ausgleich gibt es aber extra Panorama-Plattformen an beiden Enden des Zuges.
Die Fahrt ist etwa 4 1/2 Stunden lang und geht ueber 224 km. Netterweise erzaehlen einem die Zugbegleiter Anekdoten, Wissenswertes und Geschichtliches zur Strecke.
Hoechster Punkt ist der Arthur's-Pass mit 737 Metern.
Es gibt auch ein Bild von mir neben dem Schild, aber ich hab die Augen zu...
Der Zug ist morgens um 8 in Christchurch losgefahren, also waren wir puenktlich zum Lunch in Greymouth. Greuymouth ist laut meinem Reisefuehrer "mit 13.000 Einwohnern das Bevoelkerunhszentrum der Westkueste". Nun ja...
Dementsprechend konnte man da auch nicht so viel sinnvolles tun ;)
Die Fahrt zurueck war dasselbe rueckwaerts :)
Aber mit etwas netteren Wetter:
Wieder in Christchurch sind wir zum Abendessen ins Speight's Ale House (sehr empfehlenswert).
Am Sonntag waren wir noch bei einem Kunst/Handwerksmarkt und in einem Fudge-Shop (wo wir jeder ein halbes Kilo Fudge gekauft haben), und dann stand auch schon wieder die Rueckfahrt nach Dunedin an.