Donnerstag, 14. Januar 2010

Yeah, right...

Nachtrag: Lesen! und Anschauen!

So, wer denkt, dass Koerperscanner etwas anderes sind als eine komplette Verarschung und blinder Aktionismus, sollte sich mal dieses Video anschauen. Auch schoen, wie beschraenkt der Bosbach (CDU) reagiert.


Herrgott, jeder, der in der Lage ist, die Bauplaene fuer eine 747 online zu finden, kann herausfinden, wie er den Vogel in Schwierigkeiten bringt... Als ob es dafuer einen dicken Mann in einer zweitklassigen deutschen Unterhaltungssendung braucht...

Die Fluessigkeitsbeschraenkung ist doch sowieso der Hohn... Man geht nach der Kontrolle in den Duty Free Shop und kauft 2 Liter 50% Vodka, der problemlos brennt, und ein Feuerzeug...

Da bekommt man doch echt das Gefuehl, dass der Staat uns nur fuer dumme Schafe haelt, die nichts sehen, nichts hoeren und nichts sagen sollen, und am besten auch nichts verstehen.

Hat eigentlich mal jemand nachgeschaut, wie Terror gemeinhin definiert wird? Da klingt ineffektive Gaengelung der Zivilbevoelkerung doch genau wie die richtige Antwort...
Terrorism, despite considerable disagreement about a precise definition,is often considered to be deliberate violence or the threat of violence directed at innocent non-combatants and governments to cause fear systematically to attract media attention [...]



Montag, 11. Januar 2010

Andersrum

Ich wollte nur mal kurz einen Satz aus dem Hamburger Abendblatt zitieren, den ich kurz vor Weihnachten gelesen habe. Ich weiß nicht mehr worum es ging, aber der Satz ist immer noch lustig.

Warum gibt es Leute, die bei Schlager-Musik weinen und über Mario Barth lachen, eigentlich müsste es doch genau anders herum sein?!?

Recht hat er...

Freitag, 8. Januar 2010

Wie viele Trinity-Mitarbeiter braucht man,…

…um die Einfahrt des Colleges mit zwei Eimern Salz zu streuen?

9

Die Antwort: Offensichtlich 9!

Es war sehr lustig, sie zu beobachten. Wie sie erstaunt waren, was für einen Effekt Salz auf Eis hat! Chemie! MAGIE!

Ice Ice, Baby

Dublin On Ice continues!

Nach dem Hagel/Schnee von vorgestern, war es gestern gefrorener Nebel. Yiepieh! Und auch weiterhin werden keine Straßen oder Fußgängerwege geräumt oder gestreut. Überall rutschen Menschen durch die Gegend und, irgendwie ein bisschen gefährlicher, Autos und LKWs. Mehrere Straßen auf meinem direkten Weg vom College zu meiner Wohnung sind komplett gesperrt. Die Schulen sind geschlossen und der Busverkehr drastisch reduziert.
Immerhin habe ich einen freien Weg nach Hause, denn es sind viel weniger Fußgänger oder Autos unterwegs. Die bleiben einfach alle zuhause. Eine positive Seite der Wirtschaftskrise: Die Meisten sind arbeitslos und müssen nicht raus! Oder so ähnlich.
Heute ist endlich die erste Lieferung Salz angekommen und vielleicht wird wenigstens ein bisschen was verstreut, falls die LKWs es von der Westküste bis nach Dublin schaffen?!?
Eine weitere Folge der "extreme" Temperaturen (-4°C, sind hier EXTREM!) ist, dass die Wasserwerke nicht mit der Wasserversorgung nachkommen und in Dublin in den nächsten Tagen die Wasserversorgung limitiert wird. Die Zusammenhänge zwischen Kälte/Eis/Schnee und Wasserknappheit verstehe ich zwar nicht, aber naja. Wie Leagh es ausdrückte: This country will be the most miserable place to live!
Bei all diesen Berichten könnte man jetzt meinen hier wären meterhoch Neuschnee, aber in Wirklichkeit hat es diese Woche vielleicht 1 cm Neuschnee gegeben. Es ist einfach nur lächerlich!

Donnerstag, 7. Januar 2010

Sommer, Palmen, Sonnenschein...

... was kann schoener sein?

Nun ja, Sommer, Palmen, Sonnenschein waeren ja schonmal ein Anfang.
Deshalb fuer alle, die glauben, ich haette das alles hier momentan zur Genuege mal die aktuelle Wetterlage der letzten Tage:


Und dazu stuermt es natuerlich ganz herzerweichend...


Naja, so passt das Wetter wenigstens zu meiner Stimmung...

Nachtrag:

WTF?


Mittwoch, 6. Januar 2010

Chaostage

Wenn der Winter in Irland noch eine oder zwei Wochen anhält, gibt es vermutlich mal wieder eine Hungersnot oder Kannibalismus oder ähnliches. Es hat vorgestern geschneit. Also wenn ich geschneit sage, reden wir hier über maximal 1 cm. Eigentlich kein Problem für den Winterdienst.

Aber genau da liegt das Problem. Da es hier nie schneit, gibt es auch keinen Winterdienst. Es bleibt also alles so wie es ist. Die Autos haben natürlich auch alle keine Winterreifen. Der Flughafen musste schließen, weil es “so viel” Neuschnee gab. Das war aber alles noch zu ertragen. Heute fing es dann an zu hageln. Es war eigentlich eher ein Hagelsturm. Komplett mit Blitz und Donner. Sah cool aus. Das Resultat: Ungefähr 2-3 cm Hagel überall. Dazu Temperaturen unter null. Das führte zu einer schönen Eisschicht. Folge: Flughafen geschlossen, Busse fahren gar nicht mehr und die Autos rutschen nur noch irgendwo durch die Gegend.

Auch das wäre mir egal. Aber die 3 cm Eisschicht auf den Fußgängerwegen ist schon irgendwie blöde. Ich habe heute 45 Minuten für meinen Weg nach Hause gebraucht. Also 30 Minuten länger als sonst. Und wenn es heute Nacht noch mehr friert, hagelt oder schneit, sehe ich nicht, wie ich morgen noch zur Arbeit kommen soll ohne mir mehrere Kochen zu brechen.

Die gute Nachricht: Es wurde Salz bestellt, damit man wenigstens etwas streuen kann. Lieferdatum: Nächste Woche Dienstag, oder noch ein bisschen später, weil Irland ja nicht das einzige Land im Winter ist und so ziemliches jedes andere Land in Europa schlimmer betroffen. Achja, morgen sind die Winterferien vorbei und die Schule geht los. Auch das glaube ich noch nicht. Ohne Bus und mit total blockierten Straßen wird das so nicht stattfinden können.

So true!

Spiegel Online heute über Dublin und die lächerlichen Preise:

Dublin - neureich, aber herzlich


"Eines vorweg: Die Iren trinken wirklich so viel Alkohol wie angenommen. Im EU-Vergleich rangieren sie nach Zahlen der Weltgesundheitsorganisation auf Platz 4. Daran ändern auch die hohen Alkoholpreise nichts. Eine Flasche Wein kostet oft dreimal so viel wie auf dem europäischen Festland. Für eine Dose Bier zahlt man im Supermarkt etwa 1,80 Euro.

Auch beim Essen muss man sich auf andere Verhältnisse einstellen: Ein Döner-Sandwich reichen die Verkäufer oft für acht Euro über die Theke. In der Uni-Mensa des Trinity College gilt ein Gericht um die fünf Euro als Spezialangebot."


Quelle: spiegel.de