Samstag, 25. April 2009

The fast and the furious

Wir waren gestern im Kino und haben den vierten Teil von F&F gesehen. War kein Totalausfall, aber auch nicht oscar-verdächtig. Das beste war aber der Transformer:Revenge of the Fallen - Trailer vorher :D
Ach, was freu ich mich auf den Film!
BTW: Verwandelt sich der Decepticon wirklich in einen Audi TT? Immer die bösen Deutschen...

Aber worüber ich eigentlich reden wollte:
Da das Wetter passend zum Wochenende wirklich gut war, sind Doreen, Naohiro und ich heute zum Tomahawk Beach gefahren. War ganz nett, aber als wir zurück zum Auto kamen, sah das etwas anders aus, als wir es zurückgelassen hatten:

Beeindruckend.
Ich als Experte für das Rammen unbeweglicher Objekte muss meinen Respekt aussprechen. Eine derartige Delle zu verursachen ohne den Lack zu zerkratzen, das schafft nicht jeder!
Vorallem, wenn man bedenkt, wieviel Platz der andere Wagen zum Ausparken hatte:

Nun ja... Da der Wagen keine B-Säule hat, sollte es nicht wirklich viel Schaden an der Fahrgastzelle angerichtet haben.
Und der andere Fahrer hat zumindest eine Telefonnummer hinterlassen.
Ausserdem wird der Wagen dadurch vermutlich etwas günstiger, wenn ich ihn in ein paar Wochen kaufen sollte.

Donnerstag, 23. April 2009

Roadtrippin´- Tag 5

Am nächsten Morgen macht wir uns nach dem Frühstück auf den Weg weiter nach Norden. Erster Stop war der Lake Rotoiti nahe St. Arnaud.

Dort gab es neben der tollen Aussicht auch eine weitere neuseeländische Attraktion zu bewundern, schwarze Schwäne:

Siehe hierzu auch

http://en.wikipedia.org/wiki/Black_swan_theory

Die gefiederten Genossen waren (wie die meisten Wildtiere hier) durchaus kontakfreudig und deutlich besser gelaunt als ihre europäischen Verwandten:

Im Wasser tummelte sich auch anderes Getier:

Dann ging es weiter an Blenheim vorbei auf den Queen Charlotte Scenic Drive durch die Marlborough Sounds. Neuseeländische Strassen gibt es in drei Kategorien:

State Highway entspricht in etwa der deutschen Landstrasse.

Normale Strassen sind etwas schlechter ausgebaut und gerne mal „unsealed“, also ohne Asphaltdecke.

Nebenstrecken würden in Deutschland grade noch als Forstweg durchgehen...

Natürlich sind die interessanten Strassen fast immer Nebenstrecken, so auch diese. Das heißt, auf dem Weg ist mit etwas Mühe Platz für zwei Autos, aber die Schilder, die auf „Logging Trucks“ (also Holztransporter) hinwiesen, waren schon etwas... einschüchternd.

Als erstes verschlug es uns auf den Monkey Bay Walk, wo es allerdings keinerlei Affen gab (Touristen-Nepp!). Dafür hübsche Aussicht:


Über diverse andere Buchten mit so schönen Namen wie „Cable Bay“, „Ocean Bay“ oder auch „Robin Hood Bay“ näherten wir uns schließlich Nelson






Sehr schön: Die Staubschicht auf der Stoßstange nachdem wir die Nebenstrecke verlassen hatten

In Nelson hatten wir wieder verdammt viel Glück mit der Unterkunft, denn das Paradiso Hostel hatte nicht nur einen Whirlpool, sondern auch einen 10 Meter-Pool und sehr gute Ausstattung drumherum mit vielen, kontaktfreudigen Gästen. Erstaunlich, wie lange manche Leute mit Work&Travel verbringen, der eine Deutsche, mit dem ich mich unterhalten habe, reiste schon seit 13 Monaten so durch Neuseeland.

Mittwoch, 22. April 2009

Propaganda!

Auch wenn die hirngefickten Assis momentan nicht marschieren dürfen:

Link-Button des linksradikalen Bündnisses gegen den Naziaufmarsch am 1.Mai

Mobi-Banner des linksradikalen Bündnisses gegen den Naziaufmarsch am 1.Mai

Jede Stimme zählt!

Informationen:

http://www.kein-raum.de.vu/

Roadtrippin´ - Übersicht

Um mal kurz die Strecke grafisch zu veranschaulichen:

Dienstag, 21. April 2009

Roadtrippin´- Tag 1 bis 4

So, jetzt hab ich wieder Strom und kann endlich was über meine Rundreise über die Südinsel schreiben.

Die ersten 3 1/2 Tage werde ich nur kurz beschreiben, da wir dort noch recht nahe an Dunedin waren und ich definitiv mit Gudrun nochmal dorthin fahren werde, und ich möchte nichts spoilern. Also darüber dann mehr zu gegebener Zeit.

Kurze Zusammenfassung: 9 Tage unterwegs, 3700 km gefahren, verdammt viele coole Dinge gesehen. Mit mir unterwegs waren Doreen (deutsche Doktorandin), Katja (deutsche Studentin) und Naohiro (japanischer PostDoc). Witze über die "Achsenmächte des Labors" wurden nicht gut aufgenommen...

Start war an Karfreitag um 9 Uhr bei besten Wetter. Der erste Stop waren die Moeriki Boulders, ein Strand, an dem man hübsche Steinkugeln bewundern kann, die (wie auch anders in NZ) durch vulkanische Aktivität entstanden sind und schon sehr cool ausschauen. Man denkt "Die hat doch wer im Gartencenter gekauft udn hier abgeladen...".
Nachdem wir ein paar Staudämme abgeklappert hatten, fanden wir einen sehr guten Backpacker in der Nähe von Twizel und blieben dort für das Wochenende. Nachdem wir festgestellt hatten, dass man auch in NZ an Karfreitag keinen Alkohol kaufen kann, genossen wie den Sonnenuntergang am Lake Pukaki.
Am nächsten Morgen sind wir zum Mount Cook Village gefahren und sind den Hooker Valley Track bis zum Ende des Gletschers hochgekraxelt, ebenfalls bei perfekten Wetter.
Ostersonntag sind wir zum Lake Tekapo (oder auch "Take-a-poo") gefahren und haben die Good Sheperd-Kirche direkt am Ufer angeschaut (einer der beliebtesten Plätze um in NZ zu heiraten) und das Monument für den Hütehund (nun ja...). Da Ostersonntag war, haben wir ein bißchen rumtelefoniert und schonmal eine Unterkunft in Hanmer Springs organisiert, was sich als sehr weiser Entschluß herausstellte. Wir haben dort auf einem Campingplatz in einer "Cabin" übernachtet, dass ist im Prinzip eine "Sperrholz-Box" mit Etagenbetten und Stromanschluß.
Nach einem ziemlich Gewaltmarsch über Christchurch endete dieser Tag im Auto dann recht spät, aber immerhin bekamen wir noch nettes Thai-Essen und haben Ping-Pong gespielt (inklusive Rundlauf, wie in der Grundschule :D)


Am nächsten Tag war das Wetter nicht wirklich perfekt, aber das machte nichts. Hanmer Springs ist nämlich glücklicherweise ein beliebter Kurort, was vorallem an den heißen Quellen liegt, die hier zutage treten.
Also gingen wir ins Spa (wofür Naohiro und ich uns extra neue Badehosen kaufen mussten, da wir natürlich keine mitgenommen hatten...).
Dort habe ich gelernt, dass ein heißer Schwefelpool nicht nur seltsam riecht, sondern auch zur Elektrolyse fähig ist. Mein Ring war hinterher nämlich nicht merh wirklich silbern:

Seine ursprüngliche Farbe kehrte aber nach einigen Tagen wieder zurück.

Hier beobachten meine Mitfahrer am "Adventure Canyon" das treiben auf dem Wasser:

Man beachte die Bungee-Plattform im Hintergrund.
Auf dem Hanmer River konnte man Jetboats bestaunen:


Wesentlich beschaulicher war der nächste Stop am Waterfall Walk:




Und die Landschaft ist auch vom Auto aus sehr ansehnlich:


Wasserfälle hat es in NZ übrigens an jeder Ecke:


Eigentlich wollten wir am vierten Tag schon in Nelson sein, das haben wir aber nicht geschafft. So übernachteten wir in St. Arnaud in einem recht schicken Backpacker.
Apropos Backpacker: Die sind hier nicht nur spottbillig (wir haben immer um die 100$ für alle zusammen bezahlt, also etwa 50 Euro), sondern auch durchaus luxuriös. Whirlpool gehört da schon zum Standard.

Sonntag, 19. April 2009

Vendetta

Samstag war AC/DC in Dublin. Als ich nachmittags durch die Stadt gegangen bin, wimmelte es nur so von angetrunkenen Mittvierzigern in AC/DC T-Shirts. Da ich Durst hatte, habe ich beschlossen mir eine Coke bei McDo zu holen. Vor mir in der Schlange stand eben so ein AC/DC-Fan. Bier in der Hand, Halbglatze, verschwitzt und eine AC/DC T-Shirt, dass auch schon bessere Tage gesehen hatte. Außerdem hatte er die Phase des Angetrunkenseins schon hinter sich gelassen. Er hat irgendwas bestellt. Die Verkäuferin hat ihn irgendwas gefragt, er hat es nicht verstanden. Das ging ein paar mal so hin und her, bis die Verkäuferin keine Lust mehr hatte und einfach irgendwas geholt hat. Abschließend kam dann natürlich die Frage: Take Away? Er hat es wieder nicht verstanden. Sie ging weg. Er dreht sich zu mir um und fragt, was sie von ihm wollte. Ich habe es ihm gesagt, woraufhin er gesagt hat, dass er verstanden hätte, dass sie seine Telefonnummer haben wollte. Ja, genau. Passiert ihm wahrscheinlich ständig, dass er von wildfremden Frauen nach seiner Telefonnummer gefragt wird...
Und um nochmal auf die Straßenmusiker zurückzukommen:
Bei vielen stehen so Schilder auf denen steht: Sammel für dies oder jenes. Ich glaube, für manche ist es die einzige Möglichkeit Geld zu bekommen. Aber einer fällt mir immer wieder auf. Auf seinem Schild steht:

Ninjas killed my family! Need money for Kung-Fu lessons!

Das ist doch mal ein überzeugender Grund!
So, das war es erstmal von mir. Ich bin jetzt eine Woche lang in Kopenhagen auf Tagung. Cheers!

Samstag, 18. April 2009

I am the arsonist...

Aloha again!
Ich bin zurück, nur leider habe ich heute morgen beinahe das Haus abgefackelt, als ich meinen Rechner anschaltete:


Bin also erstmal zurück auf Akku, und kann deshalb erstmal keinen Reisebericht schreiben :(